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General der Infanterie Hans Emil Alexander Gaede wurde am 19.02.1852 in Kolberg geboren. Bei Ausbruch des Krieges wurde er, inzwischen zur Disposition gestellt (er war weiterhin Soldat, also nicht a.D., jedoch ohne Verwendung, also im Prinzip im Ruhestand auf Abruf) und in Freiburg wohnhaft zum stellvertretenden kommandierenden General des XIV. Armeekorps berufen. Vom 19.09.1914 an war er Oberbefehlshaber der "Armee Gruppe Gaede", die seit dem 25.11.1914 den Namen "Armee-Abteilung Gaede" trug. Am 25.08.1915 wurde er seiner Verdienste wegen mit dem Orden "pour-le-merite" ausgezeichnet und durfte sich zudem nach der Verleihung des Doktortitels durch die Universität Freiburg seit dem 25.12.1915 Dr. phil. h.c. nennen. Am 03.09.1916 verließ er krankheitsbedingt die Truppe und verstarb letztlich am 16.09.1916 im Krankenhaus in Freiburg an den Folgen einer Operation. Nicht zuletzt wegen seines Mißtrauens gegenüber den elsässischen Soldaten gilt Gaede heute als umstrittene Persönlichkeit. So war er maßgeblich dafür verantwortlich, dass die "unsicheren Kantonisten" aus den Regimentern, die im Elsass bzw. an der Westfront kämpften herausgelöst und an die Ostfront versetzt wurden. Dagegen stehen seine militäsischen Leistungen außer Frage. |
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